Todenwarth Spätsommer

Oktober 15th, 2016

Kontakt:

Familie Dres. Halbig –  Todenwarth 1 – 98597 Fambach

Tel.: 036848-31401      j.halbig@todenwarth.de

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Presse zum Frühlingsfest

Mai 14th, 2019

Schmalkalden

Von draußen nach drinnen

Improvisieren musste man zum Frühlingsfest des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde. Landrätin Peggy Greiser ließ sich bei ihrer Stippvisite Schloss Todenwarth zeigen.

Trotz Kälte nahm Hausherr Jochen Halbig (rechts), Landrätin Peggy Greiser mit auf eine kurze Stippvisite durch den Garten – Fambachs Bürgermeister Ralf-Peter Schmidt (zweiter von rechts) und Kai Lehmann.

Fambach/Todenwarth– Plan B musste greifen: Gemütlich im Garten zu sitzen, die Blütenpracht bei Kaffee und Kuchen zu genießen – das war zum diesjährigen Frühlingsfest des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde auf Schloss Todenwarth leider nicht möglich. Bei einstelligen Temperaturen war es schlichtweg zu kalt. Landrätin Peggy Greiser hätte sich bei ihrem ersten Besuch auf Schloss Todenwarth auch besseres Wetter gewünscht. Doch bekanntlich lässt sich das nun mal nicht ändern.

Plan B also. „Von draußen nach drinnen“, lautete der in Kurzform. Platz gibt es im Schloss ausreichend, allerdings wurde es im beheizbaren Saal dann doch etwas eng. Und dabei waren diesmal gar nicht so viele Gäste zum Fest erschienen. „Vor zehn Jahren waren wir auch drinnen“, erinnerte sich Hausherr Jochen Halbig an die Anfänge der Veranstaltung. Und was stand damals im Plan? „Ein Vortrag von Kai Lehmann“, wusste Halbig noch genau. Der Angesprochene aber erinnerte sich leider nicht mehr an das damalige Thema. „Es war auf jeden Fall nichts Großartiges“, meinte er salopp.

Jochen Halbig erläuterte der Landrätin derweil die Geschichte seiner Familie. Vorläufer des Frühlingsfestes war ein gemütlicher Nachmittag der CDU im Garten der Todenwarth 2008. „Damals ging es noch darum, die Kammgarnspinnerei zu erhalten“, erinnerte sich Halbig. Ein Jahr später gab es dann das erste Frühlingsfest, um eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen. Das etablierte sich – nur zwei Mal fiel das Fest bislang aus. Verbunden war es immer entweder mit einem musikalischen Erlebnis oder einem Vortrag. Es kam auch vor, dass beides miteinander gekoppelt war und musikalische Lesungen stattfanden. In den letzten fünf Jahren gab es nach der gemütlichen Kaffeerunde immer Konzerte. Das lag an Frank Oberhof, dem Mann vom Kulturverein Liedertour aus Leipzig. Er holt seit beinahe drei Jahrzehnten übers Jahr namhafte Künstler in die hiesige Region. Zu einem solchen Konzert lernten sich Jochen Halbig und Frank Oberhof im Breitunger Schloss kennen. Man unterhielt sich und irgendwann wurde die Idee geboren, auf Schloss Todenwarth den einen oder anderen Konzertnachmittag anzubieten. Das Frühlingsfest war der Anlass.

Saxofonist Joe Kucera, der kürzlich zu einem Dienstagskonzert in Breitungen gemeinsam mit John Vaughan zu hören war, spielte auf der Todenwarth das erste Konzert. Man strebte englisch- und deutschsprachige Musik im Wechsel an. „Die Konzerte wurden gut angenommen“, bilanzierte Jochen Halbig und bislang hatte es immer mit dem Wetter geklappt. Nach der Kälte vom Samstag überlegt man jetzt, das Datum des Frühlingsfestes zu ändern. Oder aber das Konzert an einem anderen Tag als Extraveranstaltung zu planen.

Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn mussten die Gäste den Saal räumen – der Aufbau der Technik begann. Ralph Schüller und Band waren angesagt. Die Gäste schauten sich das Schloss an oder verlustierten sich im Garten. Landrätin Peggy Greiser war begeistert und schwärmte von dem schönen Fleckchen Erde. „Die Halbigs haben schon sehr viel erreicht“, meinte Kai Lehmann und war sich sicher, dass das alles ausschließlich mit positivem Fanatismus machbar sei. Halbig führte die Landrätin zu den beiden aus der Totenhofkirche in Schmalkalden stammenden Epitaphien und erzählte von deren Geschichte.

Der Verein für hessische Geschichte und Landeskunde ist übers Jahr recht aktiv. Mindestens einmal pro Monat organisiert man einen Vortrag. Auch Exkursionen werden angeboten. Zudem sind Artikel von Mitgliedern in den Schmalkaldischen Geschichtsblättern zu finden, die der Verein gemeinsam mit Partnern jährlich herausgibt.

Autor: Annett Recknagel

Frühlingsfest

Mai 3rd, 2019

ALLE JAHRE WIEDER:

Frühlingsfest des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 1834 e.V., Zweigverein Schmalkalden, zusammen mit dem Freundeskreis Todenwarth am Samstag, 4. Mai ab 15 Uhr

Tradition seit 10 Jahren – das  Frühlingsfest auf Todenwarth am 1. Samstag im Mai.  Gäste sind herzlich willkommen, den Nachmittag des 4. Mai auf Todenwarth zu verbringen – bei hoffentlich sonnigem Wetter, bei guten Gesprächen, Kaffee und Kuchen…

Höhepunkt in diesem Jahr: Ralph Schüller und Band

Angekündigt sind:

Ralph Schüller – Gesang, Gitarre
Hendrik Gundlach – Bass, Gesang
Jann van de Kaast – Schlagzeug, Gesang
Frank Oberhof – Akkordeon, Metallophon
Knut Schwarz – E-Gitarre, Dobro, Banjo
Joe Kučera – Saxophon
Anton Sterz – Trompete

 

Romantik ohne Rüschen
Die stilistisch vielseitige Combo um Frontmann Ralph Schüller bringt Anfang und Ende, Liebe und Trost, traumhafte Welt- und Sonnenuntergänge, bessere Aussichten und schlechteres Wetter mit einem Augenzwinkern auf die Bühne. Die Fachpresse sieht den uneitlen Musiker auch mit seiner sechsten CD “Sterne hoch” zu Recht in der ersten Liga deutschsprachiger Liedermacher.
SCHÜLLER stehen für zuversichtliche Melancholie, wahrhaftige Poesie und irre guten Groove: Hier klingt es in eigenen deutschen Liedern südamerikanisch bis skandinavisch, es darf französisch gedacht, russisch gewippt und international geschmunzelt werden!

Foto: Frank Oberhof (seit über 25 Jahren die Seele der „Liedertour“) mit Ralph Schüller, Sänger und Gitarrist, Maler und Schriftsteller.

Herzlich willkommen am 4. Mai ab 15 Uhr auf Todenwarth!

Das Erbe der Rauhnacht – Einladung

November 11th, 2018

AM  SONNABEND, DEN 24. NOVEMBER, 19 UHR LIEST BIRGIT JAECKEL ENDLICH WIEDER AUF TODENWARTH!

Wir freuen uns auf einen interessanten, spannenden Abend mit Birgit Jaeckel, ihrem neuen Roman „DAS ERBE DER RAUHNACHT“ und vielen interessierten Zuhörern.

Birgit Jaeckel wurde 1980 in Nürnberg geboren. Sie interessiert sich seit ihrer Kindheit für Bücher und schrieb bereits mit vierzehn Jahren ihren ersten eigenen Roman. Nachdem sie 1999 ihr Abitur gemacht hatte, begann sie zunächst ein Studium der Biologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, wechselte jedoch dann zum Studium der Ur- und Frühgeschichte, Paläontologie und Alte Geschichte. In ihrer Abschlussarbeit an der Universität beschäftigte sie sich mit den Funden und Befunden einer keltischen Siedlung im Süden Deutschlands. Diese intensive wissenschaftliche Beschäftigung mit den Kelten lieferte den Grundstein für ihren ersten historischen Roman „Die Druidin“. 10 Jahre arbeitete sie neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit als PR-Beraterin für die Right Livelihood Award Stiftung in Stockholm, die den sogenannten „Alternativen Nobelpreis“ vergibt. Auf „Die Druidin“ folgte „Der Fluch der Druidin“. Beide Titel werden 2019 neu aufgelegt. Nach einem Ausflug ins Krimi- Genre mit (unter dem Pseudonym Karen Nieberg veröffentlicht) „Ins Eis“ und insgesamt über 300.000 verkauften Romanen kehrt sie mit ihrem aktuellen Roman in die Welt  alter europäischer Mythen und Legenden zurück: „Das Erbe der Rauhnacht“.  http://www.birgitjaeckel.com

 

 

 

Einladung

November 11th, 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde 1834 e.V., Zweigverein Schmalkalden zusammen mit dem Freundeskreis Todenwarth lädt ein zu einem ersten Vortrag über  Interessantes aus der Familiengeschichte der Halbigs und ihre Verbindung zu den Todenwarths im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert am

Donnerstag, den 15. November 19 Uhr in die Schmalkalder Ratsstube im Ratskeller am Altmarkt:

„Von Unterfranken nach Sachsen- Meiningen – drei Generationen Halbig im 19. Jahrhundert – Geschichte, Geschichten, Bilder und Dokumente“.

Gäste sind herzlich willkommen.

Dr. Jochen Halbig

2. Jahresbrief 2018

November 10th, 2018

Todenwarth, 24. August 2018

 

Liebe Freunde der alten Warthe,

 

vor lauter Mühen, das Vertrocknen der ganzen Gartenvegetation zu verhindern, kommt man zu fast nichts anderes. Heute war wieder mal so ein Tag mit leeren Versprechungen. Der Himmel voller Regenwolken, die hier nicht mehr als ein paar Tropfen von sich gaben. Massive Staubwolken auf dem Acker gegenüber, in dessen flach umgeworfene oberste Erdschicht etwas nicht erkenn- oder riechbares  aus großen Kesselwagen eingearbeitet wurde.

Das Frühlingsfest am 5. Mai, wie jedes Jahr mit dem Hessischen Geschichtsverein,   war in diesem Jahr wieder sehr gelungen. Dazu trug das frühsommerlich – warme Wetter einiges bei. Keiner konnte ahnen, daß dies schon  ein Vorbote des längsten, wärmsten und trockensten Sommers war. Jedenfalls war das Fest gut besucht, die Stimmung gut und die musikalische Lesung großartig in beiden Teilen: Frank Wallentas  Texte und an poetry slam- erinnernde Gedichte  wurden einfühlsam umrahmt von Joe Kuceras Saxophon und Carlos Meeres Gitarre.

Zum Tag der offenen Gärten in der Region, am 17. Juni, konnten wir das vielfältig nutzbare Pflanzenhaus mit exquisiten Blumenfotos schmücken, Direktbelichtungen  mit einer schweren fast 100 Jahre alten „Reprocamera“ von Susanne Casper – Zielonka.  Sie sind ein schönes Kontrastprogramm zum damals üppig blühenden garten gewesen und bleiben  auch noch bis nach dem Denkmaltag hängen.

 

 

 

Zwischenbericht zur „gefallenen Mauer“:

Der Zustand ist unverändert. nach wie vor Sprachlosigkeit und für mich keine Möglichkeit, mehr zu tun als unseren Weg am Hang   zum südlichen Grundstück in begehbarem Zustand zu halten. Die Notsicherungen sind nicht für die Ewigkeit gedacht. rechtlich sind mir die Hände gebunden, da der Wiederaufbau nur vom Nachbarn aus möglich ist und mit dessen Einverständnis.

 

 

 

Nun wieder zu Erfreulicherem: Die bestbesuchte Veranstaltung bisher  in diesem Jahr war ein Diavortrag an einem warmen Sommertag. Wir hatten noch keine Ahnung, wie viele zu-) warme Sommertage es noch geben wird! Auf dem Foto ist es noch zu hell, noch Wartezeit, überbrückt mit Erzählungen von Jürgen Holzhausen, dem ehren-amtlichen „Moor- Betreuer“, über die Erlebnisse vieler Jahre im und um das „Schwarze Moor“ in der Bayrischen Rhön. Gegen 21.30 war es so weit – hunderte faszinierende Fotos, zusammen mit der unterlegten einfühlsamen Musik, begeisterten die über 120 Gäste.

 

 

Zu den Todenwarthschen Epitaphien im Turmhaus gibt es eine neue Information. Eine Jenenserin meldete sich, deren Vater (Karl Crone) die Denkmale um 1960 „gerettet“ und in dem damals erworbenen Jenaer Haus nebst anderen historischen Relikten eingebaut hatte. Ein Bericht dazu findet sich im „Schnapphans“, Jenaer Heimatbrief 1981 (40. u. 41. Ausgabe).  Letzte Details fehlen noch. Was ist mit Rettung gemeint? Vermutlich hatte sie der damalige Nutzer des „Scheunenschlosses“, 3. Ehemann der damaligen Eigentümerin Lina Fischer, Herrn Crone verkauft.

Im Juni konnte ich in Bonn bei lieben Verwandten, die ich bisher nur per Telefon und Brief kannte, viele Papiere und Fotos von Großvater Max Halbig, seiner Frau Camilla W.v.T.  und ihren Kindern sichten, auch biographische Daten vervollständigen.

Am 10 Juni dann war ich in Gießen zur diesjährigen  Vergabe der Todenwarthschen Almosen stiftung. Die 500 € erhielt in diesem Jahr eine Initiative, die Kinder in einem sozial gefähr- deten Giessener Stadtviertel unterstützt.

 

Der diesjährige Denkmaltag steht bevor, ich hoffe wieder auf freundliche Unterstützung durch unsere Vereinsmitglieder. Michael Leifers Topfmarkt hat schon lange Tradition, Rebecca Wolff von Todenwarth hat sicher auch wieder einiges anzubieten. Karin Peter zeigt eigene exklusive modische Kreationen nicht nur für „schlechtes“ Wetter….. Ich werde mich bemühen, wieder einige Bleche Kuchen zu backen, bin da aber auch für Spenden dankbar.

Der „Jahrhundert- Sommer“ wird bis zum 9. September noch nicht vorbei sein. Ich hoffe wieder auf gute Annahme unserer Angebote und viele freundliche Gäste.

 

Mit herzlichen Grüßen von der Todenwarth –

 

Jochen Halbig

 

Faszination Moor:

Juli 16th, 2018

auf Todenwarth Donnerstag, 2. August 2018 21 Uhr, bei Sommerwetter  „open- air“:

 

– DAS SCHWARZE MOOR –

Foto: Jürgen Holzhausen

In einer einzigartigen Bildershow zeigt Naturinterpret und Fotograf  Jürgen Holzhausen faszinierende Bilder vom Schwarzen Moor in der Bayrischen Rhön am Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern. Es gehört zum UNESCO – Biosphärenreservat Rhön.

Jürgen Holzhausen kennt das Schwarze Moor „wie seine Westentasche“, seit über 40 Jahren besucht er es regelmäßig und zu allen Tages- und Nachtzeiten, um mit seiner Kamera  die Geheimnisse   dieses besonderen Lebensraumes festzuhalten. Die über 200 Naturaufnahmen  werden, zusammen mit der der „Dia- Show“ unterlegten Musik, weitgehend für sich selbst sprechen. Wann ist das Moor am schönsten? Das wird sicher eine schwer fallende Entscheidung sein. Zauberhafte Lichtstimmungen erwecken die Moorlandschaft zum Leben, erinnern sicher an so manche Erzählung oder Sage über mystische Begebenheiten. Doch werden wir auch vieles erfahren zum Leben im Moor, zu Pflanzen und Tierwelt und den Gefahren, die in dieser verwunschen wirkenden Landschaft lauern können, sobald man vom erlaubten Weg abweicht.

 

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Gebeten wird nur um eine kleine Spende für notwendige Restaurierungsarbeiten im ältesten Teil („Sakristei“) der Fambacher Kirche.

 

Jochen Halbig

Stiftung Todenwarth spendet für »WiKi«-Mobil

Juni 29th, 2018

Frühlingsfest

April 25th, 2018

Alle Jahre wieder am 1. Samstag im Mai: Frühlingsfest des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 1834 e.V., Zweigverein Schmalkalden, am 5. Mai ab 15 Uhr auf Todenwarth

Es ist schöne Tradition geworden, ein  Frühlingsfest auf Todenwarth am 1. Samstag im Mai zu feiern. Auch Gäste sind herzlich willkommen, den Nachmittag des 5. Mai auf Todenwarth zu verbringen – bei hoffentlich sonnigem Wetter, bei guten Gesprächen, Kaffee und Kuchen…

Carlos Mieres und Joe Kucera

Frank Wallenta

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab 17 Uhr gibt es kein Konzert und keine Lesung sondern es gibt beides zusammen:  Frank Wallenta, Jahrgang 1966, im „Hauptberuf“  Jurist am Bundesgerichtshof, als Autor Verfasser von bisher 2 Lyrikbänden und Veröffentlichungen in Zeitschriften (Magazin u. A.). Frank Wallenta schreibt aus Passion, mit merklicher Freude und großem SprachvermögenUnter dem Motto „Landschaften“ wird er uns bislang unveröffentlichte Gedichte, neben Prosa -Miniaturen und Texten seiner beiden ersten Bücher , vorstellen.  begleitet wird Frank Wallenta vom tschechischen  Ausnahme –Saxopho- nisten Joe Kucera und dem südameri- kanischen Gitarristen Carlos Mieres.

Wir freuen und auf Ihren / Euren Besuch und ein schönes, interessantes und anregendes  Frühlingsfest!

1. Jahresbrief 2018

April 25th, 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ostern 2018

Liebe Freunde der Todenwarth,

dies Foto ist erst ein paar Tage alt, der Schnee ist getaut, doch der Wetterbericht verkündet keinen richtigen Frühling. Doch das schert weder Schneeglöckchen noch Krokusse. Osterstimmung sollte das Fass vor der Tür bringen, mit Kirsch- und Haselzweigen behängt mit bemalten Ostereiern. Nach der Osterzeit wird es wieder gefüllt und die kleine Bronzefrau von Claudia Katrin Leyh sorgt spuckend für den Wasserkreislauf.

Es ist nicht viel passiert seit der Jahresversammlung Ende Dezember. Ich hoffe nach dem Winterschlaf das eine oder andere Vereinsmitglied auch einmal hier begrüßen zu können.

Ihr habt sicher noch die „Katastrophenmeldung“ aus dem 2. Brief des vorigen Jahres in Erinnerung: den „Mauerfall“. Leider hat sich da bisher nichts Positives getan. Es ist nach wie vor völlige Sprachlosigkeit zwischen dem Nachbarn, der rechtlich Eigentümer des zerstörten Mauerabschnitts ist, und mir.  Ich bin da ziemlich ratlos und Hilfe von Dritten, da zu vermitteln, ist nicht in Sicht. Jede vernünftige Wiederherstellung ginge nur von seinem Grundstück aus und mit schwerer Technik, um vernünftige Fundamentierung zu schaffen. Doch was macht man mit jemanden, der den Telefonhörer nicht abnimmt, wenn er unsere Nummer erkennt?

Nun aber zu Positiverem: am 5. Mai wird es die erste Veranstaltung geben, das alljährliche offene Frühlingsfest zusammen mit dem Hessischen Geschichtsverein. Als „Kulturbeitrag“ gibt es da wieder einmal etwas Besonderes – eine Lesung mit Musik. Frank Wallenta, Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof (Jahrgang 1966) schreibt Gedichte und Prosa. Und er schreibt aus Passion, Ausgleich zu seinem ernsten Beruf. Er wird uns also vor allem mit seiner Lyrik bekannt machen. dazu gibt’s Saxophon (Joe Kucera aus Prag) und  Gitarre (Carlos Mieres, Uruguay). Ich bin gespannt. Hoffentlich ist bis dahin der Frühling richtig „ausgebrochen“.  Vielleicht haben wir da auch schon eine Fotoausstellung hier- Fotos in s/w, aufgenommen mit einer historischen „Retrokamera“.

Dieser 5. Mai ist unabhängig von unserem Frühlingsfest ein ganz besonderer Tag: am 5.5.1818 wurde Karl Marx geboren, dessen 200. Geburtstag sicher mit vielen Veranstaltungen weltweit gefeiert wird – in Trier wohl mit mehreren hundert Veranstaltungen in diesem Jahr.

Am 17. Juni ist in der Region der diesjährige Thüringer Gartentag, an dem wir uns wieder beteiligen. Ich hoffe (hoffentlich nicht vergeblich) zu den Veranstaltungen auf Hilfe durch Mitglieder des Freundeskreises.

Im Juli sollte traditionell eigentlich wieder ein Open- Air- Konzert im Rahmen des Thüringer Orgelsommers   auf Todenwarth stattfinden. Der Tod von Gottfried Preller, dessen „Kind“ der Orgelsommer 25 Jahre war, hätte fast diese schöne sommerliche Konzertserie auch sterben lassen. Doch es hat sich ein Nachfolger gefunden, der im Sinne des Begründers die Arbeit fortsetzt, habe ich heute erfahren. Allerdings wird das Festival in diesem Jahr kleiner ausfallen, ohne Open- Air- Konzerte. Die sollen aber 2019 wieder mit dabei sein.

Über weitere Veranstaltungen informiere ich auf diesem Wege, sobald sie „in Sack und Tüten“ sind.

Gefunden hab ich mal wieder „neue“ Verwandte. Mein Vater hatte neben vier  Schwestern noch zwei Brüder. Einer davon, Oskar, bzw. die Nachfahren von ihm waren Verschollen. Dank der Hausseiten der Todenwarth ist die familiäre Linie Oskar nun aufgeklärt: vor zwei Wochen meldete sich eine Urenkelin aus South – Carolina, USA. Inzwischen ging der „Mailverkehr“ einige Mal hin und her, ich hab inzwischen fast alle familiären Daten von diesem Familienzweig, der teils im Rheinland, Frankreich und USA zu Hause ist. Dank Internet geht niemand verloren! (?).

 

Ein frohes Osterfest wünscht euch und Ihnen

Euer Jochen Halbig

Tag des Offenen Denkmals auf Todenwarth 2017

September 5th, 2017

Offizielles Motto dieses Jahres: „Macht und Pracht“

Am 10.9.2017 ist die TODENWARTH von 11-17 Uhr für Interessenten geöffnet!

Am 2. Sonntag im September, dem alljährlichen Tag des offenen Denkmals, öffnen wir die Warthe zum 18. Mal in Folge allen Baudenkmal – Interessierten. Das diesjährige Motto „Macht und Pracht“ sollte man bei der Todenwarth jedoch nicht zu erst nehmen. Doch verglichen mit dem Zustand im Jahre 1997, als wir mit der Wiederherstellung des alten Gutshofes, der früheren Grenzfeste begannen, ist fast eine bescheidene „Prächtigkeit“ erreicht. Allerdings ohne „Macht“, was an bestimmten Geschehnissen in diesen zwei Jahrzehntenablesbar ist.

Neben Führungen, Topfmarkt, „Buchflohmarkt“ und anderen Angeboten freuen wir uns auf eine „Wiesengalerie“ mit Bildern des Schmalkalder Malers Hans Bätz. Außer der Power-Point- Präsentation von 2008 über die Restaurierungsarbeiten auf Todenwarth wird auf vielfachen Wunsch auch noch einmal an Geschichte und Vernichtung der Baudenkmäler  des unvergessenen Industriedenkmals „Kammgarnspinnerei an der Werra“ erinnert. Die PP-Präsentation von 2009 erinnert, an den prächtigen Spinnereihochbau, das architektonisch reizvolle Verwaltungsgebäude von Hofbaumeister Behlert – vernichtet durch die Macht unverständlicher Politik.

Für das leibliche Wohl wird wie gewohnt im Rahmen des Möglichen gesorgt.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Freundeskreis Todenwarth

Familie Halbig