Todenwarth Spätsommer

Oktober 15th, 2016

Kontakt:

Familie Dres. Halbig –  Todenwarth 1 – 98597 Fambach

Tel.: 036848-31401      j.halbig@todenwarth.de

Feiern auf Todenwarth

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Der Klingelton von Nokia 310 im Todenwarth’schen Park

Juli 25th, 2019

Südthüringer Zeitung, Artikel von Annett Recknagel

Auf Schloss Todenwarth ging der 29. Thüringer Orgelsommer in seine nächste Runde. Hornist Stephan Katte aus Weimar und Tom Anschütz an der Open-Air-Orgel begeisterten das Publikum.

Stephan Katte spielte ein selbst gebautes Thüringerwald-horn, Foto Annett Recknagel

Todenwarth/Fambach 

 Trolle auf Schloss Todenwarth? Gehören diese Fabelwesen der nordischen Mythologie nicht nach Dänemark und Schweden? Während des Konzertes im Rahmen des 29. Thüringer Orgelsommers machten die kleinen Männchen Station im Thüringischen. Die mehr als 150 Zuhörer konnten sich die Trolle bei der entsprechenden Orgelmusik zumindest sehr gut vorstellen. „Da laufen sie“, flüsterte eine Zuhörerin in der zweiten Reihe und damit behielt Organist Tom Anschütz Recht. In zweierlei Hinsicht: Zum einen meinte er, die Klavierkomposition „Trolltog“ von Eduard Grieg höre sich auf der Orgel viel besser an. Zum anderen könnte das Publikum schon bei den ersten Klängen gedanklich Zwerge marschieren sehen. Der Heimatverbundenheit wegen hatte Anschütz aus den Trollen Zwerge gemacht – Grüße nach Trusetal.

Dass dieses und alle anderen Stücke, die der 25-Jährige auf der Open-Air-Orgel zum Erklingen brachte, beim Publikum Bilder hervorriefen, lag am perfekten Spiel des jungen Mannes aus Waltershausen. Dabei hatte er, wie er nach dem Konzert verriet, nicht einmal die richtigen Schuhe an. Trotzdem ließ er die Zwerge marschieren. In Griegs Stück gab es eine Stelle, an der ausschließlich Anschütz’ Füße agierten. Hochkonzentriert saß er an der Orgel, man spürte das Marschieren. Zwischendurch verschnauften die Männchen, um danach mit neuer Kraft wieder loszulegen. Was für die Zuhörer ein Genuss war, bedeutete für Tom Anschütz Arbeit. Seine Augen konzentrierten sich auf die Noten, die Hände huschten über die Tastatur und mit den Füßen spazierte Tom Anschütz über die hölzernen Pedale, als gäbe es nichts Selbstverständlicheres.

„Von Bach bis Bolero“ war das Freiluftkonzert überschrieben. Und Tom Anschütz musizierte nicht allein. Stephan Katte aus Weimar hatte Horn und Thüringerwald-Horn mitgebracht. Doch bevor das Musikerlebnis beginnen konnte, hieß es Stühle schleppen. Hausherrin Antje Halbig hatte nach 100 aufgestellten Sitzgelegenheiten im Garten die Übersicht verloren. Kustos Jörg Müller und Jochen Halbig transportierten fünf Minuten vor Konzertbeginn die guten Stühle aus dem Saal vor die Tür. Letztlich fand jeder einen Platz. Um die 150 Gäste mögen es gewesen sein. Halbig sprach von so vielen wie nie zuvor.

Foto Gerd R.

Zum vierten Mal hatte Familie Halbig zum Thüringer Orgelsommer in den Park von Schloss Todenwarth eingeladen. Unter dem Schutz der großen Linde war der Lkw mit der fest installierten, elektrisch gesteuerten Pfeifenorgel geparkt. Allein das war eine Augenweide. Bedient wurden am Ende alle Sinne. Die Stadt Leipzig war der rote Faden des Konzertes. Komponisten oder Werke standen in Zusammenhang mit der sächsischen Stadt. Was mit Händels Wassermusik begann, war eine Klangreise. Orgel und Thüringer Waldhorn harmonierten ebenso wie Horn und Orgel. Die Musiker hatten Stücke ausgewählt, die in die Natur passten und bei denen sich ein Wohlgefühl einstellte. Andächtig wurde es bei einem Gebet, das von den Musikern feinfühlig beinahe dahingehaucht wurde. Mit einem „Bolero“ ging es fröhlich weiter. Tom Anschütz brachte die Orgel in ihrer vollen Schönheit zum Erklingen. Mal laut und aufbrausend, mal leise und sanftmütig – es war eine Wohltat, dem jungen Mann zuzuhören und zuzusehen. 

Auch den Pilgerchor aus dem „Tannhäuser“ von Richard Wagner brachte Anschütz zu Gehör. Mit seinem Kollegen, Stephan Katte, harmonierte er blind.

Sehr schön auch eine Pastorale für Horn und Orgel des schwedischen Komponisten August Körling. In John Arthur Meales Stück „Final alla Minuet“ war eine sehr bekannte Melodie herauszuhören. Anschütz spielte sie kurz an. Schulterzucken und Kopfschütteln im Publikum. „Die Auflösung gibt es nach dem Stück“, sagte Anschütz und legte los. Wieder nahm er das Publikum mit, gefiel durch ein perfektes Spiel, fast vergaß man das Rätsel.

Foto privat

Die Melodie war ein Klingelton. Er gehörte zu dem veralteten Handy Nokia 310. Dieser Fakt entschuldigte das kurz auflachende Publikum natürlich. Ohne Zugabe kamen die beiden Musiker nicht davon. Und danach gab es noch einmal einen riesigen Applaus. Wer wollte, konnte sich die fahrbare Orgel nach dem Konzert aus nächster Nähe anschauen.

Sonntag, 14. Juli 17 Uhr Thüringer Orgelsommer 2019 – nach einem Jahr Pause ist Todenwarth wieder dabei!

Juli 8th, 2019

„Bach bis Bolero“

Nach 2015, 16 und 17 gibt es in diesem Jahr zum 4. Mal im Rahmen des Thüringer Orgelsommers ein Open Air – Konzert im Park von Schloß Todenwarth. Zum 3. Mal wird die von Orgelbaumeister Christoph Schindler aus Ostheim vor der Rhön gebaute und auf einen Lastwagen montierte  mobile Großorgel (mit rund 1800 Holz- und Metallpfeifen) mit den Vögeln im Garten konkurrieren (und hoffentlich die vielen grünen Frösche im Teich für eine Weile verstummen lassen). Tom Anschütz aus Waltershausen wird die Konzertorgel spielen. Der Hornist Stephan Katte aus Weimar ist nicht nur ein großartiger Musiker, er baut auch historische Blasinstrumente nach, einschließlich Alphorn.   – Gespielt werden Werke von Bach, Krebs, Lefebure – Wely und anderen.

Tom Anschütz, Foto: Ralf Lüer

Stephan Katte

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen auf einen regenfreien sonnigen Konzertabend und viele Besucher!

 

Familie Halbig

»Bach bis Bolero« – Open-Air-Konzert

Egon Kayser liest „Der Mann mit dem Mehlgesicht“

Juli 1st, 2019

Samstag, den 6. Juli 19.30 auf Todenwarth:

EGON KAYSER LIEST „DER MANN MIT DEM MEHLGESICHT“

UND SEINE FRAU SPIELT DAZU QUERFLÖTE….

„An immer der gleichen Stelle einer Landstrasse versagt der Motor. Und jedes Mal lässt ein Abschleppwagen nicht lange auf sich warten, der die Fahrzeuge in immer die gleiche Werkstattfährt. Wenn Autofahrer, die bis zum nächsten Tag vor der Werkstatt  auf die Reparatur warten müssen, endlich hinter dem Steuer eingeschlafen sind, schrecken sie auf. Denn urplötzlich erhellen grelle Scheinwerfer den Platz, der sich dadurch in eine Bühne verwandelt…

Hinter allen Aktivitäten dieser Werkstattsteht ein kleiner Mann, dessen Gesicht wie mit schmutzig- weißem Mehlkleister verschmiert ist. Nach Lust und Laune greift er, neben unheilvollem Wirken für die Werkstatt,in fremde Lebensläufe ein. Immer da, wo jemand sein Geschick zum Guten oder zum Bösen wenden kann, taucht der Mann mit dem Mehlgesicht auf und fördert mit Lust das Böse. Sein Geschäft und seinen Einfluss auf  Menschen weitet er stetig aus. Keine Skrupel  kennt er in der Wahl seiner Mittel, zu denen auch die äthiopische Schönheit Senait gehört. Aber schließlich überschätzt er deren Unterwerfungs- bereitschaft….“

Sonntag 16.6.2019 – Offene Gärten Rhön 10-17 Uhr

Juni 9th, 2019

https://www.offene-gaerten-thueringen.de/open-gardens-2019/rhoen/

 

„1300 Jahre fränkische Geschichte in Süd- Thüringen“

Juni 9th, 2019

Freitag, den 14. Juni 2019 19.30 auf Todenwarth:

Vortrag von Martin Truckenbrodt

Im heutigen Südthüringen ist das Wissen über die Zeit der Regentschaft der Wettiner, der Hessen und der Preußen relativ gut verbreitet. Über die Geschichte des Henneberger Landes und des Coburger Landes vor der Neuzeit bzw. vor dem Spätmittelalter, welche ursächlich für die fränkische kulturelle Prägung des heutigen Südthüringen ist, wissen allerdings in der Regel nur heimatgeschichtlich Interessierte Bescheid.

Martin Truckenbrodt, Vorsitzender des Vereins Henneberg- Itzgrund- Franken e.V., liefert beginnend mit dem Ende Spätantike einen groben aber umfassenden Überblick über die verschiedenen Epochen und wird auch auf die historischen territorialen Verbindungen zu Thüringen und Hessen eingehen.

Dr. Jochen Halbig

 

Presse zum Frühlingsfest

Mai 14th, 2019

Schmalkalden

Von draußen nach drinnen

Improvisieren musste man zum Frühlingsfest des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde. Landrätin Peggy Greiser ließ sich bei ihrer Stippvisite Schloss Todenwarth zeigen.

Trotz Kälte nahm Hausherr Jochen Halbig (rechts), Landrätin Peggy Greiser mit auf eine kurze Stippvisite durch den Garten – Fambachs Bürgermeister Ralf-Peter Schmidt (zweiter von rechts) und Kai Lehmann.

Fambach/Todenwarth– Plan B musste greifen: Gemütlich im Garten zu sitzen, die Blütenpracht bei Kaffee und Kuchen zu genießen – das war zum diesjährigen Frühlingsfest des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde auf Schloss Todenwarth leider nicht möglich. Bei einstelligen Temperaturen war es schlichtweg zu kalt. Landrätin Peggy Greiser hätte sich bei ihrem ersten Besuch auf Schloss Todenwarth auch besseres Wetter gewünscht. Doch bekanntlich lässt sich das nun mal nicht ändern.

Plan B also. „Von draußen nach drinnen“, lautete der in Kurzform. Platz gibt es im Schloss ausreichend, allerdings wurde es im beheizbaren Saal dann doch etwas eng. Und dabei waren diesmal gar nicht so viele Gäste zum Fest erschienen. „Vor zehn Jahren waren wir auch drinnen“, erinnerte sich Hausherr Jochen Halbig an die Anfänge der Veranstaltung. Und was stand damals im Plan? „Ein Vortrag von Kai Lehmann“, wusste Halbig noch genau. Der Angesprochene aber erinnerte sich leider nicht mehr an das damalige Thema. „Es war auf jeden Fall nichts Großartiges“, meinte er salopp.

Jochen Halbig erläuterte der Landrätin derweil die Geschichte seiner Familie. Vorläufer des Frühlingsfestes war ein gemütlicher Nachmittag der CDU im Garten der Todenwarth 2008. „Damals ging es noch darum, die Kammgarnspinnerei zu erhalten“, erinnerte sich Halbig. Ein Jahr später gab es dann das erste Frühlingsfest, um eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen. Das etablierte sich – nur zwei Mal fiel das Fest bislang aus. Verbunden war es immer entweder mit einem musikalischen Erlebnis oder einem Vortrag. Es kam auch vor, dass beides miteinander gekoppelt war und musikalische Lesungen stattfanden. In den letzten fünf Jahren gab es nach der gemütlichen Kaffeerunde immer Konzerte. Das lag an Frank Oberhof, dem Mann vom Kulturverein Liedertour aus Leipzig. Er holt seit beinahe drei Jahrzehnten übers Jahr namhafte Künstler in die hiesige Region. Zu einem solchen Konzert lernten sich Jochen Halbig und Frank Oberhof im Breitunger Schloss kennen. Man unterhielt sich und irgendwann wurde die Idee geboren, auf Schloss Todenwarth den einen oder anderen Konzertnachmittag anzubieten. Das Frühlingsfest war der Anlass.

Saxofonist Joe Kucera, der kürzlich zu einem Dienstagskonzert in Breitungen gemeinsam mit John Vaughan zu hören war, spielte auf der Todenwarth das erste Konzert. Man strebte englisch- und deutschsprachige Musik im Wechsel an. „Die Konzerte wurden gut angenommen“, bilanzierte Jochen Halbig und bislang hatte es immer mit dem Wetter geklappt. Nach der Kälte vom Samstag überlegt man jetzt, das Datum des Frühlingsfestes zu ändern. Oder aber das Konzert an einem anderen Tag als Extraveranstaltung zu planen.

Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn mussten die Gäste den Saal räumen – der Aufbau der Technik begann. Ralph Schüller und Band waren angesagt. Die Gäste schauten sich das Schloss an oder verlustierten sich im Garten. Landrätin Peggy Greiser war begeistert und schwärmte von dem schönen Fleckchen Erde. „Die Halbigs haben schon sehr viel erreicht“, meinte Kai Lehmann und war sich sicher, dass das alles ausschließlich mit positivem Fanatismus machbar sei. Halbig führte die Landrätin zu den beiden aus der Totenhofkirche in Schmalkalden stammenden Epitaphien und erzählte von deren Geschichte.

Der Verein für hessische Geschichte und Landeskunde ist übers Jahr recht aktiv. Mindestens einmal pro Monat organisiert man einen Vortrag. Auch Exkursionen werden angeboten. Zudem sind Artikel von Mitgliedern in den Schmalkaldischen Geschichtsblättern zu finden, die der Verein gemeinsam mit Partnern jährlich herausgibt.

Autor: Annett Recknagel

Frühlingsfest

Mai 3rd, 2019

ALLE JAHRE WIEDER:

Frühlingsfest des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 1834 e.V., Zweigverein Schmalkalden, zusammen mit dem Freundeskreis Todenwarth am Samstag, 4. Mai ab 15 Uhr

Tradition seit 10 Jahren – das  Frühlingsfest auf Todenwarth am 1. Samstag im Mai.  Gäste sind herzlich willkommen, den Nachmittag des 4. Mai auf Todenwarth zu verbringen – bei hoffentlich sonnigem Wetter, bei guten Gesprächen, Kaffee und Kuchen…

Höhepunkt in diesem Jahr: Ralph Schüller und Band

Angekündigt sind:

Ralph Schüller – Gesang, Gitarre
Hendrik Gundlach – Bass, Gesang
Jann van de Kaast – Schlagzeug, Gesang
Frank Oberhof – Akkordeon, Metallophon
Knut Schwarz – E-Gitarre, Dobro, Banjo
Joe Kučera – Saxophon
Anton Sterz – Trompete

 

Romantik ohne Rüschen
Die stilistisch vielseitige Combo um Frontmann Ralph Schüller bringt Anfang und Ende, Liebe und Trost, traumhafte Welt- und Sonnenuntergänge, bessere Aussichten und schlechteres Wetter mit einem Augenzwinkern auf die Bühne. Die Fachpresse sieht den uneitlen Musiker auch mit seiner sechsten CD “Sterne hoch” zu Recht in der ersten Liga deutschsprachiger Liedermacher.
SCHÜLLER stehen für zuversichtliche Melancholie, wahrhaftige Poesie und irre guten Groove: Hier klingt es in eigenen deutschen Liedern südamerikanisch bis skandinavisch, es darf französisch gedacht, russisch gewippt und international geschmunzelt werden!

Foto: Frank Oberhof (seit über 25 Jahren die Seele der „Liedertour“) mit Ralph Schüller, Sänger und Gitarrist, Maler und Schriftsteller.

Herzlich willkommen am 4. Mai ab 15 Uhr auf Todenwarth!

Das Erbe der Rauhnacht – Einladung

November 11th, 2018

AM  SONNABEND, DEN 24. NOVEMBER, 19 UHR LIEST BIRGIT JAECKEL ENDLICH WIEDER AUF TODENWARTH!

Wir freuen uns auf einen interessanten, spannenden Abend mit Birgit Jaeckel, ihrem neuen Roman „DAS ERBE DER RAUHNACHT“ und vielen interessierten Zuhörern.

Birgit Jaeckel wurde 1980 in Nürnberg geboren. Sie interessiert sich seit ihrer Kindheit für Bücher und schrieb bereits mit vierzehn Jahren ihren ersten eigenen Roman. Nachdem sie 1999 ihr Abitur gemacht hatte, begann sie zunächst ein Studium der Biologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, wechselte jedoch dann zum Studium der Ur- und Frühgeschichte, Paläontologie und Alte Geschichte. In ihrer Abschlussarbeit an der Universität beschäftigte sie sich mit den Funden und Befunden einer keltischen Siedlung im Süden Deutschlands. Diese intensive wissenschaftliche Beschäftigung mit den Kelten lieferte den Grundstein für ihren ersten historischen Roman „Die Druidin“. 10 Jahre arbeitete sie neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit als PR-Beraterin für die Right Livelihood Award Stiftung in Stockholm, die den sogenannten „Alternativen Nobelpreis“ vergibt. Auf „Die Druidin“ folgte „Der Fluch der Druidin“. Beide Titel werden 2019 neu aufgelegt. Nach einem Ausflug ins Krimi- Genre mit (unter dem Pseudonym Karen Nieberg veröffentlicht) „Ins Eis“ und insgesamt über 300.000 verkauften Romanen kehrt sie mit ihrem aktuellen Roman in die Welt  alter europäischer Mythen und Legenden zurück: „Das Erbe der Rauhnacht“.  http://www.birgitjaeckel.com

 

 

 

Einladung

November 11th, 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde 1834 e.V., Zweigverein Schmalkalden zusammen mit dem Freundeskreis Todenwarth lädt ein zu einem ersten Vortrag über  Interessantes aus der Familiengeschichte der Halbigs und ihre Verbindung zu den Todenwarths im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert am

Donnerstag, den 15. November 19 Uhr in die Schmalkalder Ratsstube im Ratskeller am Altmarkt:

„Von Unterfranken nach Sachsen- Meiningen – drei Generationen Halbig im 19. Jahrhundert – Geschichte, Geschichten, Bilder und Dokumente“.

Gäste sind herzlich willkommen.

Dr. Jochen Halbig

2. Jahresbrief 2018

November 10th, 2018

Todenwarth, 24. August 2018

 

Liebe Freunde der alten Warthe,

 

vor lauter Mühen, das Vertrocknen der ganzen Gartenvegetation zu verhindern, kommt man zu fast nichts anderes. Heute war wieder mal so ein Tag mit leeren Versprechungen. Der Himmel voller Regenwolken, die hier nicht mehr als ein paar Tropfen von sich gaben. Massive Staubwolken auf dem Acker gegenüber, in dessen flach umgeworfene oberste Erdschicht etwas nicht erkenn- oder riechbares  aus großen Kesselwagen eingearbeitet wurde.

Das Frühlingsfest am 5. Mai, wie jedes Jahr mit dem Hessischen Geschichtsverein,   war in diesem Jahr wieder sehr gelungen. Dazu trug das frühsommerlich – warme Wetter einiges bei. Keiner konnte ahnen, daß dies schon  ein Vorbote des längsten, wärmsten und trockensten Sommers war. Jedenfalls war das Fest gut besucht, die Stimmung gut und die musikalische Lesung großartig in beiden Teilen: Frank Wallentas  Texte und an poetry slam- erinnernde Gedichte  wurden einfühlsam umrahmt von Joe Kuceras Saxophon und Carlos Meeres Gitarre.

Zum Tag der offenen Gärten in der Region, am 17. Juni, konnten wir das vielfältig nutzbare Pflanzenhaus mit exquisiten Blumenfotos schmücken, Direktbelichtungen  mit einer schweren fast 100 Jahre alten „Reprocamera“ von Susanne Casper – Zielonka.  Sie sind ein schönes Kontrastprogramm zum damals üppig blühenden garten gewesen und bleiben  auch noch bis nach dem Denkmaltag hängen.

 

 

 

Zwischenbericht zur „gefallenen Mauer“:

Der Zustand ist unverändert. nach wie vor Sprachlosigkeit und für mich keine Möglichkeit, mehr zu tun als unseren Weg am Hang   zum südlichen Grundstück in begehbarem Zustand zu halten. Die Notsicherungen sind nicht für die Ewigkeit gedacht. rechtlich sind mir die Hände gebunden, da der Wiederaufbau nur vom Nachbarn aus möglich ist und mit dessen Einverständnis.

 

 

 

Nun wieder zu Erfreulicherem: Die bestbesuchte Veranstaltung bisher  in diesem Jahr war ein Diavortrag an einem warmen Sommertag. Wir hatten noch keine Ahnung, wie viele zu-) warme Sommertage es noch geben wird! Auf dem Foto ist es noch zu hell, noch Wartezeit, überbrückt mit Erzählungen von Jürgen Holzhausen, dem ehren-amtlichen „Moor- Betreuer“, über die Erlebnisse vieler Jahre im und um das „Schwarze Moor“ in der Bayrischen Rhön. Gegen 21.30 war es so weit – hunderte faszinierende Fotos, zusammen mit der unterlegten einfühlsamen Musik, begeisterten die über 120 Gäste.

 

 

Zu den Todenwarthschen Epitaphien im Turmhaus gibt es eine neue Information. Eine Jenenserin meldete sich, deren Vater (Karl Crone) die Denkmale um 1960 „gerettet“ und in dem damals erworbenen Jenaer Haus nebst anderen historischen Relikten eingebaut hatte. Ein Bericht dazu findet sich im „Schnapphans“, Jenaer Heimatbrief 1981 (40. u. 41. Ausgabe).  Letzte Details fehlen noch. Was ist mit Rettung gemeint? Vermutlich hatte sie der damalige Nutzer des „Scheunenschlosses“, 3. Ehemann der damaligen Eigentümerin Lina Fischer, Herrn Crone verkauft.

Im Juni konnte ich in Bonn bei lieben Verwandten, die ich bisher nur per Telefon und Brief kannte, viele Papiere und Fotos von Großvater Max Halbig, seiner Frau Camilla W.v.T.  und ihren Kindern sichten, auch biographische Daten vervollständigen.

Am 10 Juni dann war ich in Gießen zur diesjährigen  Vergabe der Todenwarthschen Almosen stiftung. Die 500 € erhielt in diesem Jahr eine Initiative, die Kinder in einem sozial gefähr- deten Giessener Stadtviertel unterstützt.

 

Der diesjährige Denkmaltag steht bevor, ich hoffe wieder auf freundliche Unterstützung durch unsere Vereinsmitglieder. Michael Leifers Topfmarkt hat schon lange Tradition, Rebecca Wolff von Todenwarth hat sicher auch wieder einiges anzubieten. Karin Peter zeigt eigene exklusive modische Kreationen nicht nur für „schlechtes“ Wetter….. Ich werde mich bemühen, wieder einige Bleche Kuchen zu backen, bin da aber auch für Spenden dankbar.

Der „Jahrhundert- Sommer“ wird bis zum 9. September noch nicht vorbei sein. Ich hoffe wieder auf gute Annahme unserer Angebote und viele freundliche Gäste.

 

Mit herzlichen Grüßen von der Todenwarth –

 

Jochen Halbig