Ein neues Lied wir heben an – Musikalische Zeitreise durch das Leben von Martin Luther

Oktober 24th, 2020

Freitag, den 30. Oktober 2020, 19.30 Uhr – JAKOBUS – KIRCHE FAMBACH
Konzert mit Klara vom Querenberg (Sabine Lindner, Erfurt) Gesang,Harfen, Laute, Glockenspiel, Portativ, Hackbrett

„Ein neues Lied wir heben an!“ – Am Vorabend des Reformationstages können wir in unserer Kirche Sabine Lindner, alias Klara vom Querenberg, erleben. Mit ihrer schönen Stimme, Harfen, Laute, Glockenspiel, Portativ und Hackbrett  erklingen Werke von der Gregorianik bis hin zu Kompositionen von Luther selbst, auch mit Texten für unser Jahrhundert, geschrieben von der Künstlerin. Schon vor einem Jahr für die Todenwarth geplant, ist es wegen der grassierenden Pandemie  aus Platzgründen dort nicht möglich.  Wir sind dankbar für die Ausweichmöglichkeit in unsere schöne Fambacher Kirche und damit einen viel besseren Ort gerade für dieses Konzert! 

Natürlich müssen die notwendigen Schutzmaßnahmen gelten: Mund- und Nasenschutz  an Ein- und Ausgang, Abstandsregel, fieberfrei und frei von  Grippe- ähnlichen Symptomen! Anmeldung bitte per Telefon (036848-31401)  bzw. E – Mail (j.halbig@todenwarth.de).  Eintritt wird nicht erhoben, doch bitten wir um  eine Spende für Kirche und Künstlerin.

 „Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergisst über sie alle Laster.“  Martin Luther

Wenn man den Namen „Martin Luther“ hört, denken die meisten Menschen wahrscheinlich zuerst an den Bibelübersetzer und Reformator; vielleicht denken sie auch an den rebellischen Mönch, der eine entlaufene Nonne heiratete.

Aber was hatte Martin Luther mit Musik zu tun? 
Eine ganze Menge…
In seinem Leben als Mönch sang Luther die täglichen Stundengebete und hatte einen engen Bezug zum Gregorianischen Choral, dem gesungenen Gotteslob der Mönche. Das prägte seine jungen Jahre.

Luther war – so ist es überliefert – ein geübter Sänger und Lautenspieler. Der Nürnberger Meistersinger Hans Sachs betitelte ihn deswegen mit „Wittenbergische Nachtigall“. Er konnte im Stil seiner Zeit komponieren und war mit den Werken wichtiger Komponisten des 15. und frühen 16. Jahrhunderts vertraut.

Luther behauptet:
„Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Verzagten herzhaftig zu machen, die Hoffärtigen zur Demut zu reizen, die hitzige und übermäßige Liebe zu stillen und zu dämpfen, den Neid und Hass zu mindern und alle Bewegungen des Gemütes im Zaum zu halten und zu regieren. Nichts, sage ich, nichts ist kräftiger denn die Musik.“

So hat sich die Musikerin Sabine Lindner auf die Reise zu Martin Luther gemacht und führt die Konzertbesucher musikalisch durch sein Leben und die Musikepochen, die ihn prägten.

Es erklingen Werke von der Gregorianik bis hin zu Luthers eigenen Kompositionen, von denen manche durch die Feder der Musikerin einen neuen Text aus dem 21. Jahrhundert bekommen haben. Begleitet wird der Gesang von Harfe, Glockenspiel, Portativ, Laute, Kastenleier, Monochord und Kantele.
Umrahmt wird die musikalische Reise von heiteren und besinnlichen Geschichten rund um die Musik, welche Luther als die Kunst der Engel bezeichnet…

 Sabine Lindner absolvierte den Masterstudiengang der Musik des Mittelalters an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Neben ihrer historischen Aufführungspraxis komponiert und textet die Sängerin und Harfenistin. Sie lässt in ihren Konzerten, die sie quer durch Europa führen, musikalische Brücken entstehen, welche mehrere Jahrhunderte überspannen.

Tag des Offenen Denkmals auf Todenwarth 2017

September 5th, 2017

Offizielles Motto dieses Jahres: „Macht und Pracht“

Am 10.9.2017 ist die TODENWARTH von 11-17 Uhr für Interessenten geöffnet!

Am 2. Sonntag im September, dem alljährlichen Tag des offenen Denkmals, öffnen wir die Warthe zum 18. Mal in Folge allen Baudenkmal – Interessierten. Das diesjährige Motto „Macht und Pracht“ sollte man bei der Todenwarth jedoch nicht zu erst nehmen. Doch verglichen mit dem Zustand im Jahre 1997, als wir mit der Wiederherstellung des alten Gutshofes, der früheren Grenzfeste begannen, ist fast eine bescheidene „Prächtigkeit“ erreicht. Allerdings ohne „Macht“, was an bestimmten Geschehnissen in diesen zwei Jahrzehntenablesbar ist.

Neben Führungen, Topfmarkt, „Buchflohmarkt“ und anderen Angeboten freuen wir uns auf eine „Wiesengalerie“ mit Bildern des Schmalkalder Malers Hans Bätz. Außer der Power-Point- Präsentation von 2008 über die Restaurierungsarbeiten auf Todenwarth wird auf vielfachen Wunsch auch noch einmal an Geschichte und Vernichtung der Baudenkmäler  des unvergessenen Industriedenkmals „Kammgarnspinnerei an der Werra“ erinnert. Die PP-Präsentation von 2009 erinnert, an den prächtigen Spinnereihochbau, das architektonisch reizvolle Verwaltungsgebäude von Hofbaumeister Behlert – vernichtet durch die Macht unverständlicher Politik.

Für das leibliche Wohl wird wie gewohnt im Rahmen des Möglichen gesorgt.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Freundeskreis Todenwarth

Familie Halbig