Sabine Köttelwesch, Kassel. Vortrag über Herzogin Elisabeth von Sachsen (1502-1557) und Landgräfin Eleonore Katharina von Hessen-Eschwege (1626-1692).
Am Freitag, 08. Mai, 18:00 Uhr, präsentiert Sabine Köttelwesch auf Schloss Todenwarth ihr neues Buch „Frauen am hessischen Fürstenhof – 16.-19. Jahrhundert“ im Gespräch mit Ute Simon.
Die Autorin war drei Jahrzehnte als Bibliothekarin in der Hessischen Abteilung der Universitätsbibliothek Kassel tätig und hat in dieser Zeit mehr als zehn Bücher veröffentlicht.

Das Buch ist der 7. Sonderband der Eschweger Geschichtsblätter und enthält 12 Biographien von Frauen, die dem hessischen Fürstenhof in der einen oder anderen Weise verbunden waren. Eine dieser Frauen, Herzogin Elisabeth von Sachsen (1502 – 1557) lebte einige Jahre im Hessenhof in Schmalkalden. Für ihre Zeit war sie das, was wir heute eine emanzipierte Frau nennen würden. Ihre Bedeutung für die Reformation durch ihre umfangreiche briefliche Vermittlung ist heute unbestritten.
Ergänzt wird die Präsentation durch eine Lesung über Landgräfin Eleonore Katharina von Hessen-Eschwege, eine Cousine Königin Christinas von Schweden, die als 20-jährige nach Hessen-Eschwege heiratete. Mit 29 Jahren wurde sie Witwe. Von ihren sechs Kindern waren drei Töchter am Leben geblieben. Statt sich auf Ihren Witwensitz im Eschweger Schloss zurückzuziehen, zog sie ein selbständiges Leben auf ihren Besitzungen im damals schwedischen Herzogtum Bremen-Verden vor – ein schwieriges Leben in einer schwierigen Zeit. Das Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden lädt zusammen mit dem Arbeitskreis Ortschronisten des Vereins für Schmalkaldische Geschichte und Landeskunde e.V. und dem Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde 1834 e.V. dazu ein.
