
Todenwarth- Stiftung – die älteste Verpflichtung Giessens
Juni 17th, 2024
Justiz in der Zeit des dreissig-jährigen Krieges
April 7th, 2024Mittwoch den 10. April um 19:00 Uhr auf der Todenwarth
Vortrag von Dr. Kai Lehmann über die Justiz in der Zeit des dreißig-jährigen Krieges am Beispiel des Fambachers Räubers und Mörders Hans Hess, der im April 1623 im Alter von erst 21 Jahren vor der Todenwarth „aufs Rad geflochten wurde“. Ein Vorfall, der bis ins 21. Jahrhundert im Gedächtnis manch ortsansässiger Familie über viele Generationen weitergetragen wurde.

Wegen begrenzter Platzkapazität wird um Anmeldung gebeten:
Telefon (036848- 31401) oder
E mail (j.halbig@todenwarth.de)
Impressionen vom Orgelsommer
Juli 17th, 2023Es war wieder einmal ein zauberhafter Abend auf Todenwarth. Das diesjährige Konzert im Rahmen des Thüringer Orgelsommer 2023 „Auf Tasten und Knöpfen“ mit Cornelius Hofmann an der großartigen Ostheimer „rollenden“ Konzertorgel und Toni Leuschner mit Akkordeon und Bandoneon. Gespielt wurden nicht nur die auf dem Plakat angekündigten deutschsprachigen Meister Bach, Mozart und Reger, sondern ein Repertoire das von Prag über Italien, Frankreich und England bis nach Norwegen (Grieg, natürlich) reichte. Das Wetter spielte wunderbar mit. Die über hundert Besucher waren begeistert und traten beschwingt die Heimfahrt an. Etliche etwas später, nach kurzem Verweilen bei den „komischen Vögeln“ der Künstlerin Marlene Magnus, unserer kleinen Sommerausstellung in der „Orangerie“ noch zu sehen bis zum Denkmaltag am 10.9.2023.


Auf Tasten und Knöpfen – Orgelsommer 2023
Juni 28th, 2023Sonntag 16. Juli 2023 um 17:00 auf Schloss Todenwarth, Fambach
Cornelius Hofmann (Pössneck) – Orgel
Toni Leuschner (Torgau) – Akkordeon
mit Werken von Bach Mozart und Reger
Cornelius Hofmann
Geboren 1992 in Schlema, wuchs er im erzgebirgischen Zwönitz auf und erhielt an der Kreismusikschule Aue seine erste Ausbildung in Klavier, Musiktheorie, Posaune und Gesang. Nach der C-Ausbildung an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden studierte er ab 2012 A-Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, u. a. bei Prof. Matthias Dreißig (Orgel), Prof. Michael Kapsner, Hans Christian Martin (Improvisation) und Prof. Jürgen Puschbeck. Wichtige Impulse boten sich ihm außerdem durch ein einjähriges ERASMUS-Studium am Conservatorio di Giuseppe Verdi im italienischen Como bei Maestro Enrico Viccardi. Meisterkurse in Deutschland, der Schweiz und Italien ergänzen seine Ausbildung. Während seines Studiums war er Chorleiter des Kirchenchores Bad Klosterlausnitz sowie künstlerischer Leiter des Studentenchores der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 2018-2019 war er Kantor der Bachstadt Ohrdruf und zugleich Mitglied des Künstlerischen Beirates des Bachfestes Ohrdruf-Gotha 2021 der Neuen Bachgesellschaft Leipzig.

Toni Leuschner
Geboren in Lichtenstein/Sa. Abitur am Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau. 2011 bis 2017 Studium der Fächer Akkordeon bei Prof. Ivan Koval sowie Musiktheorie bei Prof. Jörn Arnecke und Dr. Stephan Lewandowski an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. 2016 – 2020 Pädagoge für die Fächer Akkordeon und Musiklehre in Chemnitz an der Städtischen Musikschule 2018 – 2021 Pädagoge für die Fächer Akkordeon, Chorarbeit, Klavier, Korrepetition und Musiklehre an der Jugendkunstschule Frankenberg/Sa. Sommersemester 2019 bis zum Sommersemester 2020 Lehrbeauftragter für die Fächer Tonsatz/Gehörbildung sowie Hauptfach Akkordeon an der BTU Cottbus seit 2020 Pädagoge für Akkordeon an der Musik- und Kunstschule Landkreis Leipzig.

Komische Vögel
Juni 21st, 2023In die Zeitungsröhre am Gartenzaun von Malerin Marlene Magnus verirrt sich (fast) jede Woche die Wochenpost, angefüllt mit bunten Werbeprospekten aller Anbieter, die glauben die billigsten, die Besten und Cleversten zu sein. Was macht man mit diesem Kulturmüll? Die Künstlerin hatte eine Idee, umsetzbar ohne großen Aufwand, humorvolle kreative Tätigkeit bei abendlichem Genießen von Radiokonzerten und Hörspielen. So entstanden seit etwa einem Dutzend Jahren hunderte KOMISCHE VÖGEL und anderes Getier. Aus Modewerbung wurden Vögel der „Modeserie Marlene Magnus*, technische und architektonische Motive sind in anderen Vogelgewändern zu entdecken, auch Obst und Gemüse – alles, was das kommerzielle Zubrot des Wochenspiegel so hergibt. Es ist Kunst – „Kleinkunst“, die Spaß macht beim schneiden, rupfen und kleben, und hoffentlich nicht nur uns beim anschauen. JH



Frühlingsfest mit dem Hessischen Geschichtsverein – 20. Mai 2023
Mai 9th, 2023
Bastian Bandt: „Trauriges Tier“ am Samstag, 20. Mai auf Todenwarth!
Viele, die Lieder machen, sind darin bewandert, ihre eigene Perspektive zutiefst anzunehmen, weit Wenigeren gelingt es, darüber hinauszugehen. Auf seinem dritten Studioalbum, er ist also kein Vielschreiber, zeigt sich Bastian Bandt von einem neuen Gipfel – von dort, wo das Leben schön weh tut. Er lebt am Rande der Uckermark. Fast jedes Wochenende reist er von hier mit seiner Gitarre links und dem Rollkoffer rechts sowie einer DB-Karte, um auf diversen Bühnen, in Clubs und Festivals zu spielen. Er fährt nicht nach irgendwo, sondern nutzt seinen Standortvorteil, um in seinen Texten und Geschichten mit Leichtigkeit, Schwermut und mit poetischer Kraft Intensität zu entwickeln.
Für „Alle Monde“ (2019) verdiente er sich nicht nur den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und stabile Platzierungen in der „Liederbestenliste“. Es offenbarte bereits einen gereiften Liederdichter, der sich sein Land und seine Geschichte auf selbstbewusste wie selbstzweifelnde künstlerische Art zurückgeholt hat. Auf „Trauriges Tier“ ist der Blick, der Schmerz, die Lebenslust nochmals geweitet. Er spielt auf zum Tanz: Der Katastrophen. Der zerbrochenen Lieben. Der Träume und Alpträume. Bandt ist darin ungeheuer sprachgewaltig. Ja, aber doch eher sprachzärtlich. Er ist schonungslos – gegen sich und gegen uns.
Musikalisch – auf Gitarre und Mundi konzentriert, dabei spartanisch und üppig zugleich, entstehen subtile Klanglandschaften, voller harmonischer Fülle und variantenreicher Melodieläufe. Gitarrenbuch tauglich. Bastian Bandt kann Schmerz empfinden ausdrücken ohne Selbstmitleid zu produzieren, eine Widerständigkeit entwickeln, die Glücksempfinden möglich macht. In diesen Liedern findet man nie ein sarkastisches Grinsen, eine zartbittere Melancholie schon. Bandt ist mal verträumt, mal versponnen, immer souverän, mal zweifelnd, rau oder einfach emphatisch: Pinoccio darf kein Junge mehr sein. Das traurige Tier probt den Aufstand und sein Mädel liegt bei einem ander’n. Buschfunk
Auf Schloss Todenwarth – Pressebericht aus Giessen
Mai 9th, 2023
Vortrag über das Leben und Wirken von Katasterrat Max Halbig
April 26th, 2023Südthüringer Zeitung, 23.4.2023

Zu Gast auf der Todenwarth
April 26th, 2023Am Samstag den 22. April 2023 war eine Gruppe aus Mitgliedern von 3 Geschichtsvereinen (Oberhessischer Geschichtsverein, Wetzlarer Geschichtsverein und Grünberger Museumsverein zu Gast auf der Todenwarth.

Denkmaltag 2022 auf Todenwarth
September 8th, 2022
Motto der Stiftung Denkmalschutz für den Denkmaltag dieses Jahres:
„KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“… Denkmale als Zeugen der Geschichte, vergangener Geschichten ihrer Bewohner und Erbauer. In der Todenwarth ist noch so manches zu entdecken aus den vergangenen sechs Jahrhunderten. Außerdem vielleicht bei Kaffee und Kuchen oder leckerem Schmalzbrot dem Feature von Nikolai von Koslowski über den „verwegenen Baron“ lauschen, im kleinen Saal die PP-Präsentationen über die Restaurierungsarbeiten der ersten Jahrzehnte sehen oder das bittere Ende der Baudenkmale an der Zwick. Wie jedes Jahr erwartet Sie und Euch auch wieder ein kleiner Topf- und Trödelmarkt.
Freundeskreis Todenwarth und Familie Halbig freuen sich am kommenden Sonntag, den 11. September, von 11 bis 17 Uhr auf viele interessierte Besucher!